Konzert zu Lichtmess' in der Stadtkirche St. Marien und Laurentius


Zur Lichtmess', am 2. Februar, geht die Weihnachtszeit zu Ende. Im Jahre
2020 hatte es an jenem Tag ein wundervolles Konzert in der Stadtkirche
Dippoldiswalde gegeben. Dann gingen die Jahre ins Land. Die vergangene
Weihnachtszeit 2022 soll 2023 wieder so stimmungsvoll ausklingen.


Gemeinsam laden der „Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.“ und die
Kirchgemeinde Dippoldiswalde am Sonntag, den 29. Januar 2023, 16.30 Uhr zum Konzert in
unsere Stadtkirche St. Marien und Laurentin nach Dippoldiswalde ein.


Zu Gast werden insgesamt 40 Musikerinnen und Musiker des Musikkorps der Stadt Olbernhau sein.
Am 1. Mai 1950 wurde das Blasorchester des VEB Blechwalzwerk Olbernhau gegründet. Im Januar
1991 nannte sich der Klangkörper in Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Olbernhau um. Die
Stadt Olbernhau hat dem Amateurblasorchester 2010 den Ehrentitel „Musikkorps der Stadt
Olbernhau“ verliehen. Viele Wettbewerbe konnte das Orchester gewinnen. Die Bandbreite des
Musikkorps reicht von traditioneller Blasmusik und weihnachtlichen Repertoire über sächsische
Bergmusik bis hin zu Schlager, Musical und Pop.
In unserer lichtgeschmückten Kirche wird das Blasorchester weihnachtliche und bergmännische
Weisen zu Gehör bringen.


Die Eintrittskarten können vom 26.11.2022 - 24.12.2022 im Vorverkauf für 13 € bzw. für 10 €
ermäßigt (Kinder bis 16 Jahre) in der Buchhandlung „Bücherfreund“ in der Herrengasse und in der
Christlichen Buchhandlung auf der Alten Altenberger Straße Dippoldiswalde erworben werden.
Mit solch einem Geschenk zu Weihnachten bereiten Sie Ihren Angehörigen und Freunden sicher
eine große Freude!
Bitte beachten Sie, dass nur Barzahlung möglich ist. Die Buchhändlerinnen freuen sich über
passendes Geld.

An der Abendkasse sind die Eintrittskarten für 15 € bzw. 12 € erhältlich.
Verbindliche Vorbestellungen sind unter info@anjagraul-erzgebirge.de möglich.


Gern können Sie das Konzert mit einem Besuch in unserem „Museum für Mittelalterlichen Bergbau
im Erzgebirge“ (MiBERZ, Öffnungszeiten von 10 17 Uhr) oder einem Spaziergang am
Bergbaulehrpfad durch die Stadt verbinden. Wer sich für unserer Bergstadt Dippoldiswalde stark
machen möchte, der ist im „Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.“ immer
herzlich willkommen. Kontakt unter: foerdervereinbergbaudw@gmail.com.


Anja Graul
i.A. „Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e.V.“


Das war am Welterbetag 5.Juni2022:


Neuer Bergbau

Auch wenn es nur kleine Fördermengen sind und Sanierungsbergbau ist:

Aktuell (2021/22) wird an einem Bergschaden der ehemaligen Grube Heilige Drei Könige durch die in Dippoldiswalde schon seit vielen Jahren tätigen Bergleute der Bergsicherung Freital gearbeitet.
Die Grube war bis ins 19.Jhd. in Betrieb.


Dippoldiswalde ist ein Element des Welterbetitels "Erzgebirge- Krusnohori"!

 

Darüber freuen wir uns sehr, haben die langen Vorbereitungen von vielen Fleissigen, die uns nicht Alle bekannt sind, nun Erfolg gebracht. Vielen Dank dafür!

Näheres zum Titel ersteinmal unter "Welterbe" bzw. "Links" vom Welterbe Montanregion Erzgebirge e.V.


Tagungsband EDGG, Heft 260 Exkursionsführer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften: Kleeberg, K. & Heckler, T. (Hrsg.) 2018: Vom Silber zum Lithium – historischer und neuer Bergbau im Osterzgebirge.- EDGG, Heft 260, 120 S., 70 Abb. 11 Tab.; Hannover/Duderstadt 2018, ISBN: 978-3-86944-187-0, Preis: 29,95 €

Da unser Verein im September 2018 Mitveranstalter dieses Treffens war, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:

Das 44. Treffen des AK Bergbaufolgen in Dippoldiswalde (21.-22.09.2018) punktete mit der schon bewährten Mischung aus anspruchsvollen und vielseitigen Vorträgen und einer abwechslungsreichen Ganztagsexkursion.

Das Osterzgebirge war im Mittelalter eine weitgehend unerschlossene Region mit unwirtlichem Klima – also ein Ort, der Menschen zunächst eher abschreckte, als anzog. Die Besiedlung des Gebirges schritt jedoch mit der Entdeckung reicher Silbererze vom 12. Jahrhundert an immer weiter voran. Vor wenigen Jahren wurde ein uraltes Silberbergwerk unter der kleinen Stadt Dippoldiswalde im Osterzgebirge wiederentdeckt, dessen Zeugnisse seitdem intensiv montanarchäologisch untersucht werden. Doch im Osterzgebirge gibt es auch „lebendigen“ Bergbau: So werden nach wie vor Bodenschätze gewonnen und die Erkundung von Erzen und Hochtechnologierohstoffen erlebt seit mehr als 10 Jahren einen rasanten Aufschwung.

Das 44. Treffen des AK Bergbaufolgen stand unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jens Peter der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde, die in diesem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum feiert. Mitveranstalter war der Förderverein mittelalterlicher Bergbau in Dippoldiswalde e. V.

Die Fachvorträge am Freitag, den 21.09. im Kulturzentrum „Parksäle“ der Stadt Dippoldiswalde, zeigten das große Spektrum des Bergbaugeschehens im östlichen Erzgebirge auf. Zahlreiche Geschichten und Fakten zum historischen und aktuellen Bergbau im Osterzgebirge, von der spektakulären Entdeckung und montanarchäologischen Erforschung des Dippoldiswalder Silberbergwerkes aus dem 12. Jahrhundert bis zu den neuen Bergbauvorhaben auf Zinn und Lithium wurden den rund 60 Teilnehmern eindrucksvoll nahegebracht. Den Einstieg in die geologischen Besonderheiten des Osterzgebirges und die Entstehung der Lagerstätten gab Prof. Dr. Klaus Stanek (TU Bergakademie Freiberg). Der historische Silberbergbau in Dippoldiswalde und der vom Bergbau geprägte Landschaftswandel waren die Vortragsthemen von Volkmar Scholz (Sächsisches Oberbergamt) und Mathias Bertuch (Landesamt für Archäologie Sachsen). Zu früheren Rohstofferkundungen und Bergbauversuchen auf Erze und Spat gab Dr. Reinhard Reißmann (Beak Consultants GmbH) einen guten Einblick, inklusive kritischer Hinweise zur Genese der Spatmineralisationen. Sachsens Oberberghauptmann, Prof. Dr. Bernhard Cramer, zeigte eindrucksvoll die Entwicklung und Verstetigung des „Neuen Berggeschreys“ in Sachsen. Aktuelle Beispiele dazu präsentierten Anja Ehser (Tin International AG) für das Lithium-Zinn-Vorkommen Sadisdorf und Dr. Thomas Dittrich (Deutsche Lithium GmbH) für das Bergbauprojekt Zinnwald. Der Beitrag von Dr. Uwe Lehmann (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) zum seit Jahrhunderten betriebenen Bergbau auf Baurohstoffe (Steine und Erden) rundete den Vortragsteil des Treffens ab.

Während der ganztägigen Exkursion am Sonnabend, den 22.09., konnten die Teilnehmer die Vielfalt des Bergbaugeschehens im östlichen Erzgebirge hautnah erleben. Während einer Stadtführung zeigte Torsten Heckler (Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e. V.) Abschnitte des neuen Lehrpfades zum mittelalterlichen Bergbau in „Dipps“. Mit dem Exkursions-Bus ging es dann zu verschiedenen Aufschlüssen der früheren Gold-, Buntmetall- und Anthrazitgewinnung im Osterzgebirge. Höhepunkt und Abschluss war die Befahrung des Besucherbergwerkes „Vereinigt Zwitterfeld“ in Zinnwald, direkt im Gebiet des neuen Lithium-Bergbauprojektes gelegen.

Alle Vorträge, weiterführende Beiträge und der individuell nachvollziehbare Exkursionsführer sind im Tagungsband (EDGG Heft 260, s. oben) enthalten, der über den Verlag Mecke Druck sowie im Buchhandel erworben werden kann.

Die Veranstalter danken dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde für die großzügige Förderung der Veranstaltung.

Mit herzlichem Glückauf

Katrin Kleeberg, Freiberg

Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten (AK Bergbaufolgen) der DGGV

 Teilnehmer der Vortragsveranstaltung zum 44. Treffen des AK Bergbaufolgen


In Dippoldiswalde fand am 23./24.August 2018 die Abschlusstagung des deutsch-tschechischen EU-Projektes „ArchaeoMontan 2018“ des Landesamtes für Archäologie Sachsen statt.

Dabei wurde auch das Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge (MiBERZ) eröffnet.

Siehe unter "Links".