Konzert zu Lichtmess' 2026

Am Sonntag, den 01. Februar 2026 fand in der Stadtkirche
St. Marien und Laurentius in Dippoldiswalde unser nun schon traditionelles

Konzert diesmal mit dem Bergmusikkorps "Frisch Glück" Annaberg-Buchholz / Frohnau

zum Abschlus der Weihnachtszeit statt.

Das Interesse war so groß, dass in den Vorverkaufsstellen alle Eintrittskarten vor(!) Mitte Januar verkauft waren.

Mit dem "Dippoldiswalder Bergmarsch" begann das Bergmusikkorps die musikalische Darbietung.

Dirigent Herr Küttner kommentierte die jeweils zu hörenden Musikstücke wie z.B. "Hymne an die Musik", "Eine kleine Nachtmusik", "Die Rose" und Andere mit Betrachtungen für oder aus dem Leben der Bergleute. Eine interessante Idee! Damit war die Verbindung zwischen der Weihnachtszeit und den Bergleuten/Bergfrauen gelungen.

[nbsp   

"Ave Maria", "Ein Lied für die Frauen" sowie "Ich glaube" von Udo Jürgens wurde mit Gesang vorgetragen und anschließend konnte die versammelte Gemeinde nochmal gemeinsam kurz vor Ende der Weihnachtszeit "Oh, du fröhliche" singen.

UND natürlich durfte der Steigermarsch nicht fehlen, der (von fast Allen textsicher) gesungen wurde!

Schließlich erklang als Zugabe noch der Annaberger Bergmarsch lautstark und aufmunternd für die kommende Zeit.

Draußen entwickelten sich noch einige Gespräche auch für die Nachweihnachtszeit und es wurden bei Feuerschale, Punsch und anderen Getränken die kühlen Hände wieder warm. Die Herzen sollten nach diesem Konzert mit den vielen Besuchern, Nachbarn, Freunden, Bekannten schon eine angenehme Temperatur haben.

Vielen Dank an das Bergmusikkorps aus der "heimlichen Berghauptstadt", an die Kirchgemeinde, den Sponsoren, etlichen unerkannten Helfern und den Mitgliedern des Fördervereins.  Auch hier hat sich Dippoldiswalde von seiner freundlichen Seite beim Empfang von Gästen gezeigt.                [nbsp  Dankeschön!

R. Gühne vom Förderverein


Im April erfolgte von unserem Förderverein die Aufnahme in den Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V.


Anden Bergbautafeln wurden auch wieder Freizeitstunden für einen angenehmen Aufenthalt der Gäste in Dippoldiswalde investiert.

Ob es danach noch eine Bratwurst gab, ist hier nicht überliefert.


Eine Schüler-Facharbeit aus dem Gymnasium Freital zum Thema Bergleute im Mittelalter

Der Inhalt ist für interessierte Bürger zum persönlichen Gebrauch. Eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. (775,1 KiB)



Dippoldiswalde ist ein Element des Welterbetitels "Erzgebirge- Krusnohori"!

 

Darüber freuen wir uns sehr, haben die langen Vorbereitungen von vielen Fleissigen, die uns nicht Alle bekannt sind, nun Erfolg gebracht. Vielen Dank dafür!

 

Nachtrag: Zur Festveranstaltung in Freiberg anlässlich des 5. Jahrestages zur Verleihung des Welterbetitels wurden am 06.07.2024 die Hauptakteure ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch auch von uns!


Tagungsband EDGG, Heft 260 Exkursionsführer und Veröffentlichungen der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften: Kleeberg, K. & Heckler, T. (Hrsg.) 2018: Vom Silber zum Lithium – historischer und neuer Bergbau im Osterzgebirge.- EDGG, Heft 260, 120 S., 70 Abb. 11 Tab.; Hannover/Duderstadt 2018, ISBN: 978-3-86944-187-0, Preis: 29,95 €

Da unser Verein im September 2018 Mitveranstalter dieses Treffens war, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung:

Das 44. Treffen des AK Bergbaufolgen in Dippoldiswalde (21.-22.09.2018) punktete mit der schon bewährten Mischung aus anspruchsvollen und vielseitigen Vorträgen und einer abwechslungsreichen Ganztagsexkursion.

Das Osterzgebirge war im Mittelalter eine weitgehend unerschlossene Region mit unwirtlichem Klima – also ein Ort, der Menschen zunächst eher abschreckte, als anzog. Die Besiedlung des Gebirges schritt jedoch mit der Entdeckung reicher Silbererze vom 12. Jahrhundert an immer weiter voran. Vor wenigen Jahren wurde ein uraltes Silberbergwerk unter der kleinen Stadt Dippoldiswalde im Osterzgebirge wiederentdeckt, dessen Zeugnisse seitdem intensiv montanarchäologisch untersucht werden. Doch im Osterzgebirge gibt es auch „lebendigen“ Bergbau: So werden nach wie vor Bodenschätze gewonnen und die Erkundung von Erzen und Hochtechnologierohstoffen erlebt seit mehr als 10 Jahren einen rasanten Aufschwung.

Das 44. Treffen des AK Bergbaufolgen stand unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Jens Peter der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde, die in diesem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum feiert. Mitveranstalter war der Förderverein mittelalterlicher Bergbau in Dippoldiswalde e. V.

Die Fachvorträge am Freitag, den 21.09. im Kulturzentrum „Parksäle“ der Stadt Dippoldiswalde, zeigten das große Spektrum des Bergbaugeschehens im östlichen Erzgebirge auf. Zahlreiche Geschichten und Fakten zum historischen und aktuellen Bergbau im Osterzgebirge, von der spektakulären Entdeckung und montanarchäologischen Erforschung des Dippoldiswalder Silberbergwerkes aus dem 12. Jahrhundert bis zu den neuen Bergbauvorhaben auf Zinn und Lithium wurden den rund 60 Teilnehmern eindrucksvoll nahegebracht. Den Einstieg in die geologischen Besonderheiten des Osterzgebirges und die Entstehung der Lagerstätten gab Prof. Dr. Klaus Stanek (TU Bergakademie Freiberg). Der historische Silberbergbau in Dippoldiswalde und der vom Bergbau geprägte Landschaftswandel waren die Vortragsthemen von Volkmar Scholz (Sächsisches Oberbergamt) und Mathias Bertuch (Landesamt für Archäologie Sachsen). Zu früheren Rohstofferkundungen und Bergbauversuchen auf Erze und Spat gab Dr. Reinhard Reißmann (Beak Consultants GmbH) einen guten Einblick, inklusive kritischer Hinweise zur Genese der Spatmineralisationen. Sachsens Oberberghauptmann, Prof. Dr. Bernhard Cramer, zeigte eindrucksvoll die Entwicklung und Verstetigung des „Neuen Berggeschreys“ in Sachsen. Aktuelle Beispiele dazu präsentierten Anja Ehser (Tin International AG) für das Lithium-Zinn-Vorkommen Sadisdorf und Dr. Thomas Dittrich (Deutsche Lithium GmbH) für das Bergbauprojekt Zinnwald. Der Beitrag von Dr. Uwe Lehmann (Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) zum seit Jahrhunderten betriebenen Bergbau auf Baurohstoffe (Steine und Erden) rundete den Vortragsteil des Treffens ab.

Während der ganztägigen Exkursion am Sonnabend, den 22.09., konnten die Teilnehmer die Vielfalt des Bergbaugeschehens im östlichen Erzgebirge hautnah erleben. Während einer Stadtführung zeigte Torsten Heckler (Förderverein mittelalterlicher Bergbau Dippoldiswalde e. V.) Abschnitte des neuen Lehrpfades zum mittelalterlichen Bergbau in „Dipps“. Mit dem Exkursions-Bus ging es dann zu verschiedenen Aufschlüssen der früheren Gold-, Buntmetall- und Anthrazitgewinnung im Osterzgebirge. Höhepunkt und Abschluss war die Befahrung des Besucherbergwerkes „Vereinigt Zwitterfeld“ in Zinnwald, direkt im Gebiet des neuen Lithium-Bergbauprojektes gelegen.

Alle Vorträge, weiterführende Beiträge und der individuell nachvollziehbare Exkursionsführer sind im Tagungsband (EDGG Heft 260, s. oben) enthalten, der über den Verlag Mecke Druck sowie im Buchhandel erworben werden kann.

Die Veranstalter danken dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde für die großzügige Förderung der Veranstaltung.

Mit herzlichem Glückauf

Katrin Kleeberg, Freiberg

Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten (AK Bergbaufolgen) der DGGV

 Teilnehmer der Vortragsveranstaltung zum 44. Treffen des AK Bergbaufolgen


In Dippoldiswalde fand am 23./24.August 2018 die Abschlusstagung des deutsch-tschechischen EU-Projektes „ArchaeoMontan 2018“ des Landesamtes für Archäologie Sachsen statt.

Dabei wurde auch das Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge (MiBERZ) eröffnet.

Siehe unter "Links".